Mediathek

Wir dürfen nicht auf die Selbstinszenierung der Identitären reinfallen

Viel wird über sie derzeit berichtet - dass sie ja ganz hip aussehen, sich ausdrücken können und öffentlichkeitswirksame Aktionen durchführen. Doch manchmal muss man sich fragen, ob die mediale Berichterstattung über die "Identitäre Bewegung" (IB) nicht genau in deren Sinne ist. Oftmals werden ihre Bilder und Argumente unkritisch wieder- und weitergegeben. Die eigentlichen Ziele der Neuen Rechte und vor allem die Mittel, mit denen sie diese erreichen wollen, werden viel zu selten offen benannt.

Auch mit Blick auf die jüngsten Ereignisse in Halle, wo der IB-Ableger Kontrakultur ein eigenes Haus gegenüber des Uni-Campus bezogen hat, wird dies deutlich. Schon seit vielen Monaten kommt es immer wieder zu Übergriffen. Am vergangenen Montag wurden nun zwei Zivilipolizisten von Anhängern der Kontrakultur angegriffen.
Radio F.R.E.I. sprach mit Torsten Hahnel von Miteiander e.V. Für die Arbeitsstelle Rechtsextremismus analysiert er rechte Strukturen in Sachsen-Anhalt und erläutert in dem Interview die Hintergründe der IB und der Kontrakultur, deren Vernetzung mit der AfD und wie Medien und Ziviligesellschaft nun reagieren sollten.


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Einen ausführlichen Artikel über die Kontrakultur in Halle könnt ihr hier nachlesen: Sachsen-Anhalt Rechtsaußen


01.12.2017

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