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Frisch aus dem Studio

TURINGIO INTERNACIA 75

In unserem Esperantomagazin besuchen wir Schloß Mildenfurth im Landkreis Greiz und eine Jugendstilausstellung in Arnstadt. Der Physiker und Musiker Christoph Dalitz berichtet, wie er Esperanto für sich und seine Kunst entdeckte. Lokalgeschichtliches bietet der zweite Teil von "Esperanto in der DDR/Thüringen" von Detlev Blanke.

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75. Sendung TURINGIO INTERNACIA, vom 2. Februar 2018: Schloß Mildenfurth | Jugendstilausstellung in Arnstadt | Interview mit Christoph Dalitz | "Esperanto in der DDR/Thüringen", Teil 2 von Detlev Blanke


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GARDI LA REVON (de Krysztof Dalecki)
Kiam mi estis juna kun koro pasia
Plibonigi mi volis chion achan de l' mond',
Sed adoltoj asertis ke ne estas fareble,
Ke nur eblas elekti ighi lupo au shaf'.
Sed mi sentis ke l' mondo ne devas / esti tia, kia jen estas ghi.
Kaj mi revis pri mondo pli justa / kaj mi gardis tiun revon en mi.
|: Mi gardis la revon, tiun revon en mi. :|
Pli maljuna mi vidis tiom multajn anighi
En la roto de lupoj kun loganta elkri':
Venu! Venu vi ankau! Tio chi estas placha:
Jam rostighas la karno de la shafoj en gras'.
Sed mi vidis ke l' mondo ne devas / esti tia, kia jen estas ghi.
Kaj mi revis pri mondo pli justa / kaj mi gardis tiun revon en mi.
|: Mi gardis la revon, tiun revon en mi. :|
Nun mi estas maljuna kun kor' afliktita
char mi povis apenau shanghi ion de l' mond'.
Kaj mi petas indulgon de miaj gefiloj,
Sed ili ridetas respondante al mi:
Jes, ni scias ke l' mondo ne devas / esti tia, kia jen estas ghi.
Kaj ni revas pri mondo pli justa / kaj ni gardas tiun revon en ni.
|: Ni gardas la revon, tiun revon en ni. :|
-----Deutsche Übersetzung -----
Als ich jung war mit feurigem Herz, wollte ich alles Übel der Welt verbessern.
Aber die Erwachsenen sagten, das ginge nicht, es gäbe nur die Wahl, Wolf oder Schaf zu werden. Doch ich spürte, dass die Welt nicht so sein musste wie sie war. Und ich träumte von einer gerechteren Welt und bewahrte diesen Traum in mir. Chor: Ich bewahrte den Traum, diesen Traum in mir.
Älter geworden sah ich so viele sich der Horde der Wölfe anschließen mit lockendem Ruf: "Komm! Komm auch du! Es ist angenehm hier: Schon brät das Fleisch der Schafe im Fett." Doch ich sah, dass die Welt nicht so sein musste wie sie war. Und ich träumte von einer gerechteren Welt und bewahrte diesen Traum in mir. Chor: Ich bewahrte den Traum, diesen Traum in mir.
Jetzt bin ich alt mit betrübtem Herz, weil ich kaum etwas in der Welt verändern konnte, Und ich bitte meine Kinder um Nachsicht. Doch sie lächeln während sie mir erwidern: "Ja, wir wissen, dass die Welt nicht so sein muss wie sie ist. Und wir träumen von einer gerechteren Welt und bewahren diesen Traum in uns." Chor: Wir bewahren den Traum, diesen Traum in uns. [Texte und Musik von Christoph Dalitz]





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Esperanto-Redaktion
05.02.

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