Programm

Gegenlicht - 10.03., 11:00

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die BRDigt

Heute mit:

den Filmstarts der Woche

- Interview zum Film "Lasst euch nicht BRDigen"

- Filmbesprechung "Alice im Wunderland"

- Interview zum Film "Männer die auf Ziegen starren"


die Kinostarts der Woche:

Agora – Die Säulen des Himmels

Alexandria, im Jahr 391 nach Christus. An der neuplatonischen Schule lehrt die ebenso schöne wie kluge Philosophentocher Hypatia Mathematik und Astrologie. Bei ihren Schülern ist die selbstbewusste Wissenschaftlerin sehr beliebt, ihre männlichen Kollegen aber beobachten sie mit Argwohn.
Nicht nur weil sie eine Frau ist, sondern auch weil sie äußerst moderne Thesen vertritt. Mit wachsender Leidenschaft widmet sich Hypatia den elementaren Fragen des Sonnensystems. Mit ihren Erkenntnissen erntet sie jedoch nicht nur Respekt und Anerkennung, sondern zieht den Groll der erstarkenden Christen auf sich.

Die Cinema schreibt: „Pompöses Sandalenkino mit guten Dar¬stellern und kraftvollen Bildern, das emotional wenig berührt und nur phasenweise überzeugt.“

Und Bayern 3 verwendet fast identische Worte, wenn Thomas Danicic schreibt: „Visuell aufgeplusterter Sandalenfilm voller guter Absichten.“




Auftrag Rache

Thomas Craven ist ein pensionierter Detektiv der Mordkommission des Boston Police Departments. Als sein einziges Kind, die 24-jährige Emma, vor seinen Augen ermordet wird, ist jeder davon überzeugt, dass er das eigentliche Ziel war. Ohnmächtig vor Trauer und umso verbissener macht sich Craven an die Aufklärung des Verbrechens und stellt bald fest, dass seine Tochter ein Doppelleben führte.

“„Auftrag Rache“ ist ein anspruchslos unterhaltsamer Actionfilm“ ist sich Holger Römers vom Filmdienst sicher.

“ „Auftrag Rache“ geht es nicht wirklich um einen ernsthaften politischen Diskurs, sondern vielmehr um spannende Unterhaltung - und die bietet der Film allemal.“ Meint auch Filmszene.de



Boxhagener Platz

1968 in Ostberlin: Studentenunruhen und sexuelle Revolution im Westen, Panzer in Prag. Und auf dem Ostberliner Boxhagener Platz erleben Oma Otti und ihr zwölfjähriger Enkel Holger ihre ganz eigenen Abenteuer.
Otti hat schon fünf Ehemänner ins Grab gebracht, und dem sechsten geht es auch nicht mehr so gut, als sie Avancen von Altnazi Fisch-Winkler und dem ehemaligen Spartakuskämpfer Karl Wegner erhält. Otti verliebt sich in Karl, und plötzlich ist Fisch-Winkler tot.

„Über die gemütliche Kinderperspektive, die der gesamtdeutschen Gegenwartskomödie auffällig gleicht, kann oder will der Film nicht hinaus.“ Schreibt die Berliner Zeitung

Der Tagesspiegel jedoch meint: „Ein zärtlicher Erinnerungsfilm, es geht nicht um Ostalgie, es geht um vergangene Jugendzeit. Und es darf auch gelacht werden“ am Boxhagener Platz.



Jerry Cotton

Der tadellose Ruf des New Yorker FBI-Agenten Jerry Cotton ist in Gefahr: Die Leiterin der Dienstaufsichtsbehörde wirft ihm einen Doppelmord vor. Hat Jerry wirklich aus Rache Sammy Serrano erschossen? Und hat er wirklich seinen eigenen Kollegen Ted Conroy ermordet, um den einzigen Zeugen zu beseitigen?

Für Jerry beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit: Er muss seinen eigenen Leuten beim FBI entkommen, die New Yorker Unterwelt durchforsten und schnellstmöglich den wahren Mörder finden. Jerrys einzige Verbündete sind sein roter Jaguar, seine Smith & Wesson, Kaliber 38 und ausgerechnet sein chaotischer neuer Partner Phil Decker.

Dieter Oßwald schreibt für den Soppelpunkt: „Als echte Doppel-Null bewegt sich Tramitz unerschrocken auf den Nonsens-Spuren von Leslie Nielsen, während Ulmen einmal mehr den fülligen Vollpfosten gibt.“

Dagegen meint Martin Riemann von der Intro: „Ein endlos lang gezogener Sketch ohne Pointe mit führungslos dahinhampelnden Darstellern.“



Teufelskicker

Ein Schatten huscht über die Dächer der Stadt. Mit coolen Parkour-Einlagen rast die Rooftop-Gang durch die Stadt: Sie dribbeln mit dem Ball über Mauern, durch enge Gassen, vollführen spektakuläre Stunts und zeigen den Passanten, was echter Streetsoccer ist.
Moritz sitzt im Klassenzimmer und traut seinen Augen kaum, als Alex, der Anführer der Gang, sich lautlos durch das Fenster in den Schulraum schwingt.

Die Cinema schreibt: „Tempofußball mit Herz und Verstand. Hoffentlich gibt es bald eine Verlängerung.“

Und auch Juli Binder schreibt für Bayern 3: „"Teufelskicker" ist ein cooler Sportfilm mit viel Action. Klar zielgruppenorientiert und damit Pflicht für jeden, der selbst gerne Fußball spielt.“



Tödliches Kommando – The Hurt Locker

Die Elite-Soldaten eines Bombenräumkommandos im Irak werden eingesetzt, wo das Risiko im brennenden Kriegsalltag am größten ist. Tag für Tag, Stunde für Stunde ist der Tod ihr ständiger Begleiter und oftmals nur einen Wimpernschlag entfernt.

Als der Vorgesetzte von Sergeant JT Sanborn und Specialist Owen Eldridge im Einsatz stirbt, bekommt das Kommando einen neuen Anführer: Staff Sergeant William. Ein Einzelkämpfer, der das Spiel mit dem Tod liebt und sein Team in ein waghalsiges Katz-und-Maus-Spiel treibt.

Die Frankfurter Zeitung schreibt: „Wild, laut, von kinetischer Energie befeuert und dennoch kontrolliert wie ein prekäres Experiment, haben wir endlich den Irak-Film, den dieser Krieg verdient.“

„Immer wieder ist sie zu spüren, die Faszination von Krieg und Kampf. Nicht zuletzt deshalb ist Kathryn Bigelows "Tödliches Kommando - The Hurt Locker" intensives Kino, wie es spannender kaum sein kann.“ Schreibt Margret Köhler fürs Bayrische Fernsehn




Ajami (2009)
Anvil! Die Geschichte einer Freundschaft (2008)
Ausnahmesituation (2010)
Fall 39 (2009)
Fremde, Die (2010)
Parkour (2009)
Ein Prophet (2009)
Alice im Wunderland - 3D





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